"Es ist ein wichtiges und ermutigendes Buch, das Anregungen und Antworten gibt - auf viele Fragen, die wir vielleicht nicht über die Theorie lösen können, sondern mit dem Herzen." (Susanne Biedenkopf, ZDF)

Berliner Buchpremiere am Sonntag, 25.6.2017 um 17.30, Eintritt frei. 

Wie in Schulen die Integration von Einwandererkindern mit Kunst und Kultur gelingt

Das deutsche Schulsystem ist überfordert von der Herausforderung, die die Integration Hunderttausender Kinder mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft darstellt. Viele arabisch oder türkischstämmige Kinder fühlen sich mehr im Islam zuhause als in Deutschland.

Muss das so sein? Nein. Wie es besser geht - darüber diskutieren die Menschenrechtsanwältin Seyran Ates und ARD-Moderatorin Shelly Kupferberg mit Norbert Kron, der in seinem neuen Buch "Ein Zuhause in der Fremde" die unglaublichen Erfolgsgeschichten der Füchtlingskinder an der Bialik-Rogozin-Schule in Tel Aviv vorstellt. Mit ihrer verblüffenden Kunstpädagogik gibt die weltweit beste Schule für Einwanderer ihren Kindern aus 51 Nationen eine wirkliche Heimat. Was in Israel gelingt, ist auch in Deutschland möglich: Das beweist die Partnerschule von Bialik-Rogozin, die UNESCO-Schule in Essen. Die Begegnungen der Schüler aus Israel und Deutschland offenbaren bewegende Parallelen.

Das Buch gipfelt in 12 Thesen, die sich direkt an die deutsche Integrationsmisere richten. Drei Beispiele:

"Tanz, Musik und Kunst sind wichtiger als klassischer Unterricht."

"Auch die Eltern müssen an Schulen Sprach- und Werteunterricht erhalten."

"Lehrer müssen Einwandererkindern eine stärkere emotionale Identifikation mit Deutschland vermitteln."

Was sagt Seyran Ates zu diesen Thesen, die selbst Mutter ist und sich seit vielen Jahren für Integration und Menschenrechte einsetzt?

    "Ein Geschichtenbuch, das sich mit dem Erfahrungsschatz der Schüler und Lehrer in eine erhitzte Integrationsdebatte einbringt" (WDR Scala)

    Die Berliner Buchpremiere von "Ein Zuhause in der Fremde" findet am Sonntag, 25.6. um 17.30 statt. Der Eintritt ist frei. Kinder und Eltern, die mitdiskutieren wollen, sind willkommen.

    Eine Veranstaltung der Gesprächsreihe "Don't Forget, Dance" in der "janinebeangallery", Torstraße 154, 10115 Berlin.

    Leserstimmen, Blog, Bilder und viele andere Infos auf der Website https://www.ein-zuhause-in-der-fremde.de/